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eRevo AG

Für Gemeinden, Korporationen & Fernwärmebetreiber

Die Wärmezentrale, mit der Sie auch am Strom verdienen.

Der Sommerstrom-Überschuss heizt Ihr Netz. Im Sommer direkt, im Winter gleich doppelt.

Dezentrale Multi-Energie-Systeme // DMES

Holzheizzentrale am Rand eines Schweizer Dorfes mit Schnitzellager, Anlieferung und Photovoltaik auf dem Dach

Das Sommerproblem der Fernwärme.

Im Sommer braucht das Netz Wärme für Brauchwarmwasser. Die Last ist jedoch klein, und Holzfeuerungen wie fossile Kessel laufen dafür in ineffizienter Teillast. Brennstoffkosten und Emissionen laufen weiter, für ein paar Grad Warmwasser. Gleichzeitig produziert die Region im Sommer PV-Überschuss, der abgeregelt oder zu Tiefstpreisen abgegeben wird. Zwei Probleme, die sich ab jetzt gegenseitig lösen lassen. Elegant und wirtschaftlich hochinteressant. Das Referenzwerk «Areale und Quartiere» (Hrsg. Gugerli, 2024) betont, dass saisonale Speicher in thermischen Netzen eine wichtige Rolle spielen, und nennt Wasserstoff als Weg der saisonalen Energiespeicherung.

Aus Sommerstrom wird Sommerwärme.

Das DMES nimmt den Überschussstrom auf. Beim Laden unterstützt die Abwärme der Elektrolyse die Warmwasseraufbereitung und den Sommerbetrieb des Netzes, ganz ohne Brennstoffkosten. Der Wasserstoff bleibt im Metallhydrid gespeichert, gebäudeintegriert und leise. Sobald das System entlädt, kommt beides zurück. Strom fliesst ins Netz und in die Region, und die Abwärme der Rückverstromung speist mit bis zu 70 Grad das Wärmenetz, bei jedem gefahrenen Zyklus und im Winter dann durchgehend. Damit ist das DMES auch ein thermischer Speicher, der kompakteste seiner Art. Die Wärme steckt im Wasserstoffmolekül statt in riesigen Wasservolumen, die ganze Geschosse füllen. Und DMES sind keine Erfindung von uns. Das Nationale Forschungsprogramm «Energie» des Schweizerischen Nationalfonds empfiehlt in seinem Resümee wörtlich «Dezentrale Multi-Energie-Systeme (DMES) realisieren!». Gefordert sind laut Resümee die Gemeinden und ihre Werke, die Potenziale identifizieren und die Realisierung über Energierichtpläne und aktive Begleitung ermöglichen sollen. Seit dem 1. Januar 2026 ist mit den Lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) auch der rechtliche Rahmen da. Auch Wärmepumpen im Verbund profitieren. Mit der Wärme aus dem DMES sinken die Leistung, die sie erbringen müssen, und ihre Dimensionierung. Und im Winter entlastet das DMES die Spitzenlast. Was der Speicher liefert, muss die Holzfeuerung nicht bringen. Das bedeutet weniger Volllaststunden, weniger Emissionen und mehr Reserve an den kältesten Tagen.

Sommer // Überschuss

  1. Photovoltaik Eigenproduktion auf dem Dach
  2. Elektrolyse Strom wird zu Wasserstoff und Wärme
  3. H₂ im Metallhydrid Feststoff bei 35 bar, im Gebäude

Winter // Bedarf

  1. Brennstoffzelle Wasserstoff wird zu Strom und Wärme
  2. Strom Areal, vZEV und LEG, Netz
  3. Wärme Heizung, Warmwasser, Wärmenetz
Beim Laden unterstützt die Abwärme der Elektrolyse die Warmwasseraufbereitung, bei jedem gefahrenen Zyklus übernimmt die Brennstoffzelle sie ganz.

über 75 % Gesamteffizienz bei gekoppelter Strom- und Wärmenutzung · über 30 Jahre Lebensdauer · 0.5 bis 16 MWh pro Raum · modular skalierbar auf über 100 MWh

Die Zahlen dahinter.

Sommer + Winter

Wärme in beiden Jahreszeiten. Im Sommer aus der Elektrolyse-Abwärme, im Winter aus der Rückverstromung mit bis zu 70 Grad.

30+ Jahre

Lebensdauer Metallhydrid. Infrastruktur im kommunalen Horizont, ein Generationenprojekt. Die Speicherleistung ist vom Hersteller über 20 Jahre garantiert.

1000 t CO2

Dekarbonisierung, die sich auszahlt. Ihr Wärmenetz erfüllt den Absenkpfad messbar. Ab rund 1000 Tonnen CO2 pro Jahr eröffnen sich staatliche Förderinstrumente.

29 MWh · 1.2 MW th

Referenzauslegung AREAL. 29 MWh Wärme bei 1.2 MW thermischer Leistung, pro einzelnem Speicherzyklus. Dazu kommen 101 MWh Speicher und 12 MW elektrische Leistung.

Unter 10 Jahren

Amortisation möglich, bei idealen Voraussetzungen.

> 75 %

Gesamteffizienz. Bei gekoppelter Strom- und Wärmenutzung.

Netto-Null ist ein Wärmeprojekt.

Wer sein Wärmenetz dekarbonisiert, erfüllt den Absenkpfad der Gemeinde messbar, Jahr für Jahr. Der Langzeitspeicher kommt ohne seltene Erden und ohne Lithium aus, 80 % der Produktionskette liegt in der Schweiz. Und beim Rückbau geht der Speicher aus purem Metall vollständig in den Kreislauf zurück. Das ist zirkuläres Bauen, auch bei der Wärmeinfrastruktur.

Ein Partner für das ganze System.

Ein System, ein Ansprechpartner.

Systemarchitektur, Auslegung, Integrationsplanung und Geschäftsmodelle kommen von eRevo. Das Partner-Ecosystem liefert Komponenten, Contracting, HLKS, Elektro, Brandschutz und Konformität aus einer koordinierten Struktur.

Energy Intelligence als eigene Schicht.

Prognosebasierte Steuerung und Multi-Asset-Optimierung über Strom, Wärme, H₂ und Netzbezug. Jede Anlage lernt, jede neue startet klüger.

Im Realbetrieb bewährt.

Die Weltpremiere in Eich LU läuft seit April 2024 unter Volllast. Long-Term Service Agreements und Performance-Zusagen sichern die Projektlaufzeit ab. Realisiert vom Pionier dezentraler Multi-Energie-Systeme in Europa, der eRevo AG Energy Revolution.

Der nächste Schritt

Blueprint

Wir legen Ihr Netz aus, mit Wärmelastgang, PV-Potenzial, Netzkosten und dem kompletten Business Case. Sie sehen, wann sich die Anlage amortisiert und was sie danach über Jahrzehnte verdient.

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