Dezentrale Multi-Energie-Systeme
Für alle, die in Jahrzehnten denken.
Der Langzeitspeicher, der ins Gebäude passt. Strom, Wärme und Flexibilität aus einem System.
Die Herkunft
DMES ist kein Kunstbegriff von uns. Es ist die Empfehlung der Schweiz.
Dezentrale Multi-Energie-Systeme wurden im Nationalen Forschungsprogramm «Energie» definiert, in über 100 Projekten und mit 45 Millionen Franken Forschungsmitteln, durchgeführt vom Schweizerischen Nationalfonds im Auftrag des Bundesrats. Am Schluss stehen 15 Empfehlungen an Politik und Energiewirtschaft.
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DMES verknüpfen Strom, Gas und Wärme mit Speichern und steuerbaren Lasten zu einem System, lokal oder regional.
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Eine dieser Empfehlungen trägt den Titel «Dezentrale Multi-Energie-Systeme (DMES) realisieren!» und richtet sich an Politik und Energieversorger. Sie ist die einzige der 15, die eine Technologie beim Namen nennt. Empfehlung im Original ↗
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eRevo setzt diese Systemlogik als erstes Unternehmen in Europa gebäudeintegriert um.
Empfehlung an Politik und Energieversorger
«Dezentrale Multi-Energie-Systeme (DMES) realisieren!»
Empfohlen 2020, gesetzlich ermöglicht 2026, gebaut seit 2024 von eRevo.
Die nationale Energieforschung hat es 2020 empfohlen. Der Gesetzgeber hat 2026 geliefert. Wir haben das System dazu, seit April 2024 unter Volllast.
DMES sind keine Erfindung von uns. Über 100 Projekte und 45 Millionen Franken Forschungsmittel mündeten in 15 Empfehlungen an Politik und Energiewirtschaft. Es ist die einzige davon, die eine Systemklasse namentlich zur Realisierung auffordert, und sie verwendet exakt den Begriff, den eRevo als Pionier in Europa gebäudeintegriert umsetzt.
In der Begründung steht, dass DMES eine höchst effiziente Nutzung dezentral bereitgestellter Energie ermöglichen und kostspielige Netzausbauten vermeiden. Gefordert sind die Gemeinden und ihre Werke, die Potenziale zu identifizieren und die Realisierung mit Energierichtplänen und aktiver Begleitung voranzutreiben. Bund und Kantone sollen für die nötigen gesetzlichen Rahmenbedingungen sorgen.
Von der Empfehlung zum Gesetz
- 2020 Das Resümee benennt die Hindernisse offen. Versorgungsmonopole der lokalen Energieversorger erschweren die Realisierung von DMES, und die Netzgebühren stellen für die Sektorkopplung teilweise unüberwindbare ökonomische Hürden dar.
- 2026 Genau hier hat der Gesetzgeber nachgezogen. Seit dem 1. Januar 2026 sind die Lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) aus dem Mantelerlass in Kraft. Lokal produzierter Strom kann innerhalb der Gemeinde zu reduzierten Netznutzungstarifen geteilt werden.
- Heute Was 2020 empfohlen und 2026 rechtlich möglich wurde, ist gebaut und im Realbetrieb bewährt. Netzgekoppelt und netzdienlich, nicht als Autarkielösung, denn genau so rechnet es sich.
Was das für Sie bedeutet
- Für Gemeinden und ihre Werke Sie sind die im Resümee genannten Akteure, die Potenziale identifizieren, DMES über Energierichtpläne und Nutzungsplanung ermöglichen und Projekte aktiv begleiten sollen. Der Spielraum ist da, er wird laut Papier nur zu wenig genutzt.
- Für Energieversorger DMES vermeiden kostspielige Netzausbauten. Flexibilität vor Ort statt Kupfer im Boden. Mit den LEG ist das seit 2026 auch tariflich abgebildet.
- Für Investoren und Finanzierer Keine Nischentechnologie, sondern eine national empfohlene Systemkategorie mit gebauter Referenz im Realbetrieb.
- Für Quartiere und Areale Die ETH-Fallstudien des Programms zeigen, dass ein Multi-Energy-Hub mit saisonalem Speicher die Ziele der Energiestrategie 2050 in allen Szenarien erreicht, wo Flächenpotenzial vorhanden ist. Für Ihren Standort zeigt es die Potenzialanalyse.
- Wo unsere Antwort weitergeht Das Papier nennt Wasserstoff als saisonalen Speicher, lässt die Wirtschaftlichkeit aber offen. Genau diese Lücke schliesst die thermische Auskopplung. Wärme in beiden Jahreszeiten macht aus dem Speicher ein Ertragssystem.
Das Resümee ist eine wissenschaftliche Empfehlung, keine Vorschrift. Verbindlich geworden ist der Rahmen, der DMES heute wirtschaftlich macht.
Was empfohlen wurde, kann heute gebaut werden. Projekt prüfen →
Die Energiewende hat ein Zeitproblem.
Im Sommer produzieren Sonne und Wind mehr Flatterstrom, als verwertet werden kann. Der Überschuss wird abgeregelt oder zu negativen Preisen abgegeben. Im Winter fehlt genau diese Energie. Ab 2027 dürfte die Einspeisung grosser PV-Anlagen sogar kosten statt einbringen, während die Solarpflicht PV auf jedes grössere Dach bringt. Batteriesysteme glätten Stunden, für die saisonale Verschiebung fehlt die Infrastruktur. Und im urbanen Raum scheitern Batteriegrossspeicher gleich doppelt. Draussen an Lärm und Einsprachen, im Gebäude an Brandlast und Bewilligung.
Ein DMES schliesst die Lücke.
Überschussstrom wird vor Ort in Wasserstoff umgewandelt, im Metallhydrid als Feststoff bei nur 35 bar gebunden und bei Bedarf als Strom und Wärme zurückgegeben. Es ist der einzige Grossspeicher, der ins bewohnte Gebäude darf. Leise, kompakt und ohne die Brandlastproblematik von Batterien. Der integrierte Kurzzeitspeicher bedient die schnellen Strommärkte, die thermische Auskopplung liefert Wärme in beiden Jahreszeiten. Und weil die Energie im Molekül steckt, ist das DMES zugleich der kompakteste thermische Speicher. Klassische Wasserspeicher brauchen für dieselbe Wärmemenge ein Vielfaches an Volumen. Realisiert vom Pionier dezentraler Multi-Energie-Systeme in Europa, der eRevo AG Energy Revolution.
Sommer // Überschuss
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Photovoltaik
Eigenproduktion auf dem Dach
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Elektrolyse
Strom wird zu Wasserstoff und Wärme
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H₂ im Metallhydrid
Feststoff bei 35 bar, im Gebäude
Winter // Bedarf
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Brennstoffzelle
Wasserstoff wird zu Strom und Wärme
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Strom
Areal, vZEV und LEG, Netz
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Wärme
Heizung, Warmwasser, Wärmenetz
über 75 % Gesamteffizienz bei gekoppelter Strom- und Wärmenutzung · über 30 Jahre Lebensdauer · 0.5 bis 16 MWh pro Raum · modular skalierbar auf über 100 MWh
Das Herz des Systems
Metallhydrid, einfach erklärt.
Wie ein Schwamm Wasser aufsaugt, saugt das Metallhydrid den Wasserstoff auf und bindet ihn chemisch in seinem Metallgitter. Und dies faktisch für immer, bis die Energie gebraucht wird.
Ein Metallhydrid entsteht, wenn eine spezielle Metalllegierung mit Wasserstoff reagiert. Die Wasserstoff-Atome schlüpfen in die Zwischenräume des Metallgitters und werden dort chemisch gebunden. Aus dem Gas wird ein Feststoff. Rund 97 Prozent des Wasserstoffs liegen fest und sicher im Metall, nur ein kleiner Rest bleibt gasförmig. Deshalb braucht das Metallhydrid weder Hochdruck noch Kühlung und darf als einziger Grossspeicher ins bewohnte Gebäude.
1
Laden
Wasserstoff-Gas wird der Metalllegierung mit einem Druck von bis zu 35 bar zugeführt. Die Legierung reagiert mit dem Wasserstoff und bildet ein Metallhydrid. Der Schwamm saugt sich voll.
2
Speichern
Ohne Verluste unbegrenzt lagerbar, bis die Energie gebraucht wird. Rund 97 Prozent sind chemisch gebunden, fest und sicher, die restlichen rund 3 Prozent liegen als Gas vor.
3
Entladen
Das Metallhydrid wird auf rund 38 Grad erwärmt, schon gibt der Schwamm den Wasserstoff sicher und kontrolliert wieder ab, für die Brennstoffzelle und damit für Strom und Wärme.
Das System in Zahlen.
Seit April 2024
Unter Volllast. Die weltweit erste gebäudeintegrierte DMES-Anlage auf Metallhydrid-Basis läuft in Eich LU.
35 bar
Niederdruck. Chemisch im Metallgitter gebunden. Keine Selbstentladung, keine Kompression.
30+ Jahre
Lebensdauer. Konsequent als langfristige Infrastruktur ausgelegt. Die Speicherleistung ist vom Hersteller über 20 Jahre garantiert.
0.5 bis 16 MWh
Pro Raum. Modular skalierbar bis auf über 100 MWh als Energiezentrale.
20 000 Zyklen
Zyklenfestigkeit Metallhydrid, danach weiterhin über 98 % Performance.
> 75 %
Gesamteffizienz. Bei gekoppelter Strom- und Wärmenutzung.
Sicher gebaut. Bankable strukturiert.
Normierte Sicherheit.
Das SVGW-Merkblatt H10001 ist der Sicherheitsrahmen für gebäudeintegrierte H₂-Systeme und die Referenz für die SIA-konforme Planung, von eRevo mitgestaltet. Grundlage für Bewilligung und Brandschutz. Zum Merkblatt ↗
Physik statt Brandlast.
Der Wasserstoff ist chemisch im Metallgitter gebunden, rund 97 % liegen fest im Metallhydrid und nur ein kleiner Rest ist gasförmig. Feststoff, 35 bar Niederdruck, keine Selbstentladung, keine Kompression. Ein Kilogramm Wasserstoff braucht im Metallhydrid-Tank rund 20 Liter statt 310 Liter im 40-bar-Gasspeicher. Selbst gegenüber einem 300-bar-Druckspeicher, der Kompression und ein aufwendiges Bewilligungsverfahren verlangt, bleibt das Metallhydrid rund dreimal kompakter.
Garantien und Serviceverträge.
Performance-Garantie bis 20 Jahre auf die Metallhydrid-Speichertechnologie. Long-Term Service Agreements und Performance-Zusagen über die Projektlaufzeit. Hauptkomponenten herstellerübergreifend austauschbar statt Single Point of Failure.
Wenn das Netz ausfällt, kann Ihr Gebäude weiterlaufen.
Ein DMES lässt sich auf Kundenwunsch schwarzstartfähig auslegen, dort wo das technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist. So ausgelegt versorgt das System bei einem Netzausfall das Gebäude weiter, in dem es steht, mit Strom und mit Wärme. Weil der Langzeitspeicher die Energie hält, reicht die Autonomie dann für Tage statt Stunden. Die Weltpremiere in Eich ist so ausgelegt, auf Wunsch des Bauherrn. Und wo gar kein Netz vorhanden ist, kann ein DMES ein Gebäude auch dauerhaft als Insel versorgen. Das ist der seltene Fall, technisch aber möglich.
Betriebsdaten statt Behauptungen.
Die Anlage in Eich LU läuft seit April 2024 unter Volllast und liefert Betriebsdaten, Auslegungswerte und ein referenziertes Sicherheitskonzept. Besichtigung möglich.
Kreislauf und Herkunft.
Der Langzeitspeicher kommt ohne seltene Erden und ohne Lithium aus. Alle Materialien sind in Europa verfügbar, 80 % der Produktionskette liegt in der Schweiz. Lässt die Leistung nach Jahrzehnten nach, wird der Speicher mit Edelgas regeneriert. Beim Rückbau geht das pure Metall vollständig in den Kreislauf zurück.
Wir nehmen Komplexität raus und bringen Wirtschaftlichkeit rein.
Systemarchitekt statt Hersteller.
eRevo konzipiert, integriert und orchestriert, mit industriell etablierten, seriengefertigten Komponenten führender Hersteller.
Energy Intelligence als eigene Schicht.
EMS, KI-Optimierung und selbstlernende Betriebsführung steuern Strom, Wärme und Wasserstoff über Stunden, Tage und Jahreszeiten. Jede Anlage lernt, jede neue startet klüger. Zur Energy Intelligence →
Ein koordiniertes Partner-Ecosystem.
GRZ Technologies (Metallhydrid), Enapter (Elektrolyse), EH Group (Brennstoffzelle), pi-System (EMS), Qynn Energy (Flexibilität und Tarife), Hälg Group (HLKS), enerpeak (Energy-Engineering), SyEnergy / Maréchaux (Elektro), GETEC (Contracting), RISAM (Brandschutz), saprom (Konformität), Integral / tend, Halter Gruppe (Gesamtleistung).
Energiepotenziale am Standort.
Das 360°-Ökosystem ist mehr als nur ein Stromspeicher. Genau diese Hebel prüft die Potenzialanalyse für Ihren Standort.
Sprechen wir darüber.
Wir analysieren das Potenzial Ihres Standorts, von der Simulation über die Wirtschaftlichkeitsrechnung bis zur Umsetzung. Ob Industrieareal, Energieversorger, Wärmeverbund, Quartier in vZEV / LEG, Baugenossenschaft oder Immobilienportfolio, die Potenzialanalyse ist der erste Schritt.
Reden wir über Ihr Projekt.